EKMAGADI

4. Juni 2011, ab 18.00 Uhr

DIKANDA

Der Kulturschutzbund präsentiert Kultur im Klosterbergegarten: Mit Dikanda und vielen regionalen Künstlerinnen und Künstler, Old Meow, In My Days, Pepe, Del Mabu, Lukast, Uni-Big Band u.a.

Zum vierten Mal bereits eröffnet der Kulturschutzbund mit  EKMAGADI den Kultursommer in Magdeburg an einem der schönsten Plätze der Stadt. Und den hatten sich schon vor Urzeiten die Ekmagadis (= germanisch für Baum-Elfen) ausgesucht, um den Ort zu bespielen, der groß ward und bedeutend und als Stadt  nun ihren Namen trägt: Magdeburg.

Pressemitteilung des Kulturschutzbundes
PM Kulturschutzbund
Ekmagadi – Kultur im Klosterbergegarten 4
am Samstag, 4. Juni 2010, Einlass + Beginn: 18:00 Uhr
mit Dikanda, Pepe, In My Days, Del Mabu, The Old Meow, der Big Band der Otto-von-
Guericke-Universität Magdeburg, Theater mit Lukast, Kurzfilmprogramm, Lesungen, Kunst,
Führungen, Wissensquiz, Schwedenschach, Turmbauspiel für Groß und Klein u.v.a.

Zum vierten Mal laden Magdeburger Künstler und Kulturschaffende zu „Ekmagadi – Kultur im Klosterbergegarten“ in das elbnahe Gartenparadies. Am Samstag, 4. Juni lockt ab 18.00 Uhr ein schöner Sommerkulturabend mit Musik, Film, Literatur, Theater, Führungen und mehr an das Magdeburger Gesellschaftshaus. Im Park wie auch im Gesellschaftshaus und in den Gruson-Gewächshäusern erleben die Besucher während des Abends gleich mehrere vielseitige Programmpunkte.
Höhepunkt wird das Konzert von Dikanda. Mit vibrierender Lebensfreude versprüht die polnische Musikgruppe pure Emotionen und verzaubert das Publikum mit einem mitreißenden Weltmusik-Mix. Der Name Dikanda stammt ursprünglich aus einer Phantasiesprache, steht aber auch in einem afrikanischen Dialekt für Familie und ist nach Auffassung der Band wunderbar geeignet, das familiäre Leben, den Musikstil und die Emotionen der Gruppe auszudrücken: Freude am Singen und Spielen, Leidenschaft, Spontaneität und jede Menge Energie. 1997 in Szczecin (Stettin) gegründet, haben die Musiker einen neuen, sehr lebendigen Folklorestil geschaffen mit selbst komponierten Texten und Melodien aus Mazedonien, von Zigeunern, Juden, Ukrainern, Polen,
Russen, Griechen, Bulgaren sowie von Arabern und Türken. Dabei geht es ihnen nicht um den xten Aufguss traditioneller Standards oder irgendwelchen ethnischen Klängen, sondern um die Suche nach eigenen Tönen, die aus der Kraft der Volksmusik schöpfen.
Für musikalische Unterhaltung sorgen bei der 4. Ausgabe von Ekmagadi außerdem die
Magdeburger Alternative-Pop/Rockband In My Days (beste Unplugged-Band beim local heroes-Wettbewerb 2010 und Gewinner des pop10 Acoustic Awards 2010), Pepe, The Old Meow, ein musikalisch-literarisches Programm mit Thomas Wischnewski und Jürgen Schienemann, eine Lesung von Max Schirmer und viele andere. Am hinteren Hof der Gruson-Gewächshäuser präsentieren die Musiker von Del Mabu – Uli Wittstock (Key), Knur Jürris (Bass), Götz Günther (Git.) und Johannes Haas (Perc.) – ihre Blue Beats aus schrumpfenden Städten. Außerdem sind im romantisch illuminierten Klosterbergegarten verschiedene futuristische und außergewöhnliche Installationen des Magdeburger Künstlers Sebastian Noe zu entdecken.
Im Gesellschaftshaus wartet ein spannendes Kurzfilmprogramm und Theater mit der Gruppe
Lukast, die Szenen aus Woyzeck, Kabale und Liebe sowie Anatol spielen werden. Zum Auftakt spielt die Big-Band der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Gäste können sich zudem Führungen im Klosterbegergarten und in den Gruson-Gewächshäusern anschließen, ihre Geschicklichkeit beim Schwedenschach und einem Turmbauspiel ausprobieren oder an einem kleinen Wissensquiz teilnehmen.
Der außergewöhnliche Veranstaltungstitel „Ekmagadi“ geht auf die germanischen Baumelfen
zurück, die – so will es die Legende – einst auch im heutigen Klosterbergegarten und an den
Elbufern zu Hause waren. Schon lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung Magdeburgs
waren die Wälder und Wiesen an den Elbufern die Heimat von geheimnisvollen Geschöpfen. Und vielleicht sind sie ja auch heute noch dort zu finden?!
Ekmagadi ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Kulturschutzbundes Magdeburg und des
Kulturbüros der Landeshauptstadt Magdeburg. Die Eintrittseinnahmen dienen ausschließlich der Finanzierung der Veranstaltung. Ein eventueller Gewinn wird für die Förderung kultureller Zwecke in Magdeburg eingesetzt, u.a. für die im September geplante „Kulturnacht in den Höfen“.
Ebenso außergewöhnlich ist auch die Veranstaltung selbst. Die mehr als zehn Kulturzentren und -vereine sowie viele Magdeburger Künstler und Kulturschaffende haben auch in diesem Jahr mit viel Engagement und bereits zum vierten Mal die Ekmagadi-Kulturnacht auf die Beine gestellt, um die Besucher mit einer großen Programmvielfalt im Klosterbergegarten zu bezaubern

Öffnungszeiten


Ausstellungen: Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr
Für Interessierte und Gruppen sind auch außerhalb dieser Zeiten Besuche vereinbar.

Büro: Montag bis Freitag, 11 bis 15 Uhr

Infos, Karten & Publikationen

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