ZU GAST IM FORUM: Wolter und Kollegen! – „Hamlet als Maschine“

02.09. - 06.09.2015, 20.00 Uhr

Die Sommertheaterproduktion von Wolter und Kollegen

Hamlet als Maschine

Schauspiel mit Musik, Tanz, Figuren und Objekten

nach Shakespeare

Was ist Fiktion? Was ist Projektion?

Was projizieren wir auf den anderen, den oder die Nächsten?

Brauchen wir Helden oder machen die Helden uns schwach?

Tom Wolter holt die Geschichte des Studenten Hamlet, der sich in Wittenberg die

Welt erobert, ins Heute und inszeniert mit seinen Kollegen ein Sommertheater mit Tanz, Musik, Schauspiel und Figuren.

Zur Inszenierung:

Drei Mal drei ist neun!

Drei Musiker, drei Tänzerinnen und drei Spieler entzünden kurz vor der Beerdigung des ehrwürdigen Stückes ein Feuerwerk.

Hamlet könnte tot sein, aber Hamlet lebt und es lebe Hamlet!

Hamlet als Maschine kreist um die Fragen nach Täuschung, Verrat, Rache, Selbstmord, Massaker oder Wahn?

Liebe oder Krieg? Welches Gesicht trägt der eigene Hamlet?

Wie begegnet man dem Phänomen Hamlet?

Gibt es ein Prinzip Hamlet?

In der Inszenierung von Tom Wolter entfalten die Musiker, Tänzer, Figuren- und Schauspieler die endgültige Version von HAMLET und verwandeln das ehrwürdige Original zu einem faszinierenden Sommertheaterabend!

Es wird maskiert, ver- und enthüllt, montiert, manipuliert und animiert, in Bildern gesprochen.

In einer furiosen und unterhaltsamen Reise wird der Hof des Forum Gestaltung zur Spielfläche und vielgestaltiger Ort der Geschichte des Prinzen von Dänemark!

Der Rest ist Schweigen…

Inhalt:

Hamlet, der junge Prinz von Dänemark, wird vom Geist seines Vaters aufgefordert, dessen Mord zu rächen. Mithilfe von Intrigen besteigt Claudius, der Bruder, Mörder und unrechtmäßige Nachfolger von Hamlets Vater, den Thron und heiratet Hamlets

verwitwete Mutter. Hamlet lässt die Ermordung seines Vaters von einer Komödiantengruppe nachspielen und vor dem Königsmörder aufführen, woraufhin Claudius versteht, dass er durchschaut wurde. Nach Rache dürstend nimmt Hamlets Tragödie ihren Lauf:

Ungewollt erschlägt er den Oberkämmerer Polonius. Dessen verzweifelte Tochter Orphelia – Hamlets große Liebe – ertränkt sich. Laertes, der Bruder Ophelias, fordert Hamlet zu einem Duell heraus und im Kampf verletzt die in tödliches Gift getauchte Degenspitze sowohl Hamlet als auch Laertes. Während Hamlets Mutter durch einen vergifteten Wein stirbt, ersticht Hamlet seinen Stiefvater, bevor er selbst tot zusammenbricht. Am Ende der Intrigen und der Kämpfe ist das gesamte dänische Herrschergeschlecht ausgelöscht und Dänemark fällt an den König von Norwegen.

Mitwirkende:

Inszenierung: Tom Wolter

Assistenz/ Inspizient: Nicole Tröger

Musikalische Leitung: Samuel Mager

Text/ Dramaturgie: Juliane Blech

Figuren und Objekte: Elsa Weise und Helen Schumann

Kostüme: Katharina Kraft

Bühne: Tom Wolter

Technik: Ueberschall GmbH/ Uwe Selle

Dokumentation: Matthias Reger

Produktion: Wolter und Kollegen!

Büroleitung: Sebastian Kwaschik

Schauspiel und Figurenspiel: Elsa Weise, Helen Schumann und Tom Wolter

Tanz: Theresa Kiefer, Julia Kunde, Holdine Wolter, Gerda Knoche (alternierende

Besetzung)

Musik: Samuel Mager, Niklas Stellbrink und Sebastian Bauhof

HAMLET ALS MASCHINE ist eine Produktion von Wolter und Kollegen!

HAMLET ALS MASCHINE wird ermöglicht in Kooperation mit der Stiftung Dome und

Schlösser in Sachsen- Anhalt für das Kunstmuseum Moritzburg, dem Forum Gestaltung

Magdeburg und durch die Förderung vom Land Sachsen- Anhalt, der Lotto- Toto GmbH

Sachsen- Anhalt und den Stadtwerken Halle

Öffnungszeiten


16.12.2020–10.01.2021 geschlossen!

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Für Interessierte und Gruppen sind auch außerhalb dieser Zeiten Besuche vereinbar.

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