Zu Gast im Forum:
Das politische Quartett

Montag, 29. Oktober 2018, 18.00 Uhr

Friedrich-Ebert-Stiftung

Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft im Gespräch über politische Sachbücher

Die moderne Demokratie steht auf dem Spiel, und rechtspopulistische Bewegungen werden zum Alltag. Diese Aussage wird nicht zuletzt auch in der Literatur vielfältig diskutiert. Im Rahmen des Politischen Quartetts möchten wir Ihnen drei sehr unterschiedliche Veröffentlichungen hierzu aus diesem Jahr vorstellen.

Der Schweizer Journalist und Medienunternehmer Roger Schawinski befasst sich in seinem Buch „Verschwörung! Die fanatische Jagd nach dem Bösen in der Welt“ mit Verschwörungstheoretikern wie Steve Bannon oder Daniele Ganser, ihrer immer größer werdenden Anhängerschaft und ihren multimedialen Subkulturen. Helmut Herdt, Geschäftführer der Städtischen Werke Magdeburg, wird Ihnen dieses Buch vorstellen.

Im Jahre 1918 erschien der erste Band von Oswald Spenglers „Untergang des Abendlandes“ und traf den pessimistischen Zeitgeist zum Ende des Ersten Weltkrieges. Nun ist Untergangsstimmung wieder einmal in Mode. Der österreichische Philosoph Peter Strasser beschreibt mit viel Sinn für Ironie in seinem Buch „Spenglers Visionen. Hundert Jahre Untergang des Abendlandes“, wie die vermeintlichen Heilmittel von damals in heutigen rechtspopulistischen Kreisen als Schlagworte erneut Konjunktur haben: Blut, Volk und Heimat. Prof. Dr. Armin Willingmann, Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt, wird Ihnen einen Ein- und Rückblick auf Spenglers Visionen geben.

Demokratien sterben heutzutage nicht mit einem großen Knall, sie siechen so leise vor sich hin, dass wir ihr Ableben kaum bemerken. So argumentieren die US-amerikanischen Harvard-Politologen Steven Levitsky und Daniel Ziblatt. Welches Land ist noch eine Demokratie – und wo regieren schon Autokraten? Was kann man dagegen tun? Tina Rosner, Sozialwissenschaftlerin an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, wird Ihnen die Analyse der beiden Politologen vorstellen.

Bei Interesse an dieser Veranstaltung bitten wir Sie, sich verbindlich bei der Friedrich-Ebert-Stiftung anzumelden.

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Öffnungszeiten


Ausstellungen: Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr
Für Interessierte und Gruppen sind auch außerhalb dieser Zeiten Besuche vereinbar.

Büro und Vorverkauf: Montag bis Freitag, 14 bis 18 Uhr oder nach Voranmeldung

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