Nach Max und Eberhard Roßdeutscher steht der Name Roßdeutscher heute in dritter Generation für Bildhauerei in Magdeburg und es braucht nicht viel Phantasie, sondern nur einen Blick über ihr Werk und die Zeit, in der es entstanden ist und noch entsteht, um zu sehen, wo es Brüche oder Kontinuitäten gegeben hat, wo Konfliktlinien verlaufen oder sympathische Anlehnung bestand beziehungsweise besteht. Dem geht die Ausstellung durch ausgewählte Arbeiten aus dem freien Werk der drei Bildhauer assoziativ nach. Punktuell wird auch das angewandte und restauratorische Werk dokumentiert.

Wolfgang Roßdeutscher, Komposition, 1999
Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Arbeit Eberhard Roßdeutschers und hier insbesondere auf seiner Kleinplastik, die allgemein als Juwel seines künstlerischen Schaffens gilt. Nach der Retrospektive des Jahres 1981 wird sie erstmals wieder in größerer Auswahl der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Höhepunkt in kulturhistorischer Hinsicht ist die erstmalige Präsentation der Gipsmasken von acht Apostelfiguren aus der Westfassade des Magdeburger Doms, die Max Roßdeutscher während der Restaurierungsarbeiten Ende der 1920er Jahre abgenommen hat.
Zur Eröffnung der Ausstellung
im Forum Gestaltung
Magdeburg, Brandenburger Straße
am Dienstag, dem 18. Mai, 19.30 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde
recht herzlich ein
Begrüßung Norbert Pohlmann
Einführung in die Ausstellung Norbert Eisold
Musik Michael Schulz, Saxophon
