POLITISCHES QUARTETT

Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft im Gespräch über politische Sachbücher

Montag, 14. Oktober 2019, 18.00 Uhr

Solidarität und Gerechtigkeit sind zentrale Elemente einer sozialen Gesellschaft und vielfach im Fokus politischer Debatten. Krisen, Umbrüche und Transformationsprozesse bringen international wie auch national viele Veränderungen für unser politisches System mit sich. Wie muss man auf diese reagieren, um nicht nur den Solidaritäts- und Gerechtigkeitsgedanken zu bewahren, sondern auch die Gesellschaft vor einem Auseinanderbrechen zu schützen?

Das Politische Quartett im Herbst 2019 widmet sich deshalb drei Publikationen, die Realität und Zukunft des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland auf unterschiedlichen Ebenen näher betrachten.

Welche Bedeutung haben diese Veränderungen der letzten Jahrzehnte für das alltägliche Leben der Menschen? Peter Maxwill, Redakteur bei SPIEGEL ONLINE, zeichnet mit seinen Darstellungen und Geschichten, die er bei zahlreichen Gesprächen in Deutschland in seinem Buch „Die Reise zum Riss“ gesammelt hat, das Bild eines Landes inmitten einer kollektiven Identitätskrise.
Tina Rosner, Sozialwissenschaftlerin an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, wird Ihnen diese Publikation vorstellen.

Georg Cremer, der Ex-Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, analysiert die soziale Gerechtigkeit im Rahmen seines Buches „Deutschland ist gerechter als wir meinen“. Er veranschaulicht, wo der Sozialstaat wirke und verbessert werden soll. Darüber hinaus fragt er, ob nicht alles in Deutschland gerechter ist, als viele von uns meinen.
Vorgestellt wird diese Publikation von Prof. Dr. Armin Willingmann, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt.

In „Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee“ fragt Heinz Bude, Soziologe an der Uni Kassel, ob Solidarität unsere Gesellschaft vor dem Zerfall bewahren kann. Er fordert ein neues Verständnis von Solidarität und eine neue Art des Zusammenlebens.
Helmut Herdt, Geschäftsführer der Städtischen Werke Magdeburg, wird Ihnen die Analyse von Heinz Bude vorstellen.

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung


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Beginn: 18.00 Uhr

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