Magdeburger Reden über Kultur:
Wulf Herzogenrath – Das bauhaus gibt es nicht

Mittwoch, 22. Mai 2019, 20.00 Uhr

Buchvorstellung und Gespräch
mit Wulf Herzogenrath, dem Verleger Alexander Wewerka und dem Kunsthistoriker Norbert Eisold

Der Kunsthistoriker Wulf Herzogenrath versammelt ausgewählte eigene Texte, die verschiedene Aspekte des Bauhauses und seiner Rezeption behandeln. Ergänzt wird der Band um einen Beitrag von Stefan Kraus über »Das Leben am Bauhaus«.

14 Jahre – drei Direktoren – drei Orte – fünf Phasen: Um die auch heute noch vorherrschende Idee von DEM Bauhaus zu widerlegen, deckt Herzogenrath Grundlegendes und Gegensätzliches auf und verdeutlicht die Vielschichtigkeit und den Wandel der 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründeten und 1933 in Berlin durch die Nazionalsozialisten geschlossenen Schule.

Neben der umfangreichen Bebilderung der einzelnen Beiträge enthält das Buch ein Kapitel mit zum Teil unveröffentlichten Fotografien aus dem Nachlass der beiden Bauhaus-Studierenden Ruth Hollós und Erich Consemüller, die Alltag, Feste und Arbeit am Bauhaus eindrucksvoll wiedergeben.

Wulf Herzogenrath,
geb. 1944, Promotion über Oskar Schlemmers Wandbilder, 1973–1989 Direktor des Kölnischen Kunstvereins, 1989–1994 Hauptkustos der Nationalgalerie Berlin. 1994– 2011 Direktor der Kunsthalle Bremen. Seit 2006 Mitglied der Akademie der Künste Berlin, Direktor der Sektion Bildende Kunst.

Stefan Kraus, geb. 1960, 1983–1989 freier Mitarbeiter beim Kölnischen Kunstverein, 1991 Promotion über den Maler Walter Ophey. Seit 1991 Kustos am Diözesanmuseum Köln, seit 2008 Direktor des Kölner Museums Kolumba.

Wulf Herzogenrath

Das bauhaus gibt es nicht

Mit einem Beitrag von Stefan Kraus und Fotografien aus dem Nachlass von Ruth Hollós und Erich Consemüller

ca. 160 Seiten, Klappenbroschur zahlr. farb. und s/w Abbildungen

(A)
ISBN 978-3-89581-494-5

Mit freundlicher Unterstützung der Karin und Uwe Hollweg-Stiftung und der Rudolf-August Oetker-Stiftung. In Kooperation mit dem Forum Gestaltung e. V. in Magdeburg

Eine Publikation des 2014 im Forum Gestaltung gegründeten WEWERKA ARCHIVS.

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