Lesung und Gespräch: Andrea von Treuenfeld „Die Erben des Holocaust“

07. November 2017, 19.30 Uhr

Leben zwischen Schweigen und Erinnerung

»Es sind die kleinen Facetten des Furchtbaren, die so erschüttern«

Um ihrer Vernichtung zu entkommen, mussten sie ständig neue Verstecke finden, in den Untergrund gehen, sich Partisanen anschließen oder in Länder fliehen, deren Kultur ihnen fremd war. Sie verloren Heimat und Familie und durchlitten Ghettos, Arbeitslager und Auschwitz.

Sie überlebten, aber sie waren Gezeichnete. Die Schatten der Vergangenheit begleiteten sie und prägten auch die Kindheit der Zweiten Generation. Wie sind diese Nachgeborenen mit den Traumata der Eltern umgegangen? Und wie war es für sie, in einem Land aufzuwachsen, das noch wenige Jahre zuvor ihre jüdische Familie auslöschen wollte?

Andrea von Treuenfeld hat prominente Söhne und Töchter befragt. Marcel Reif, Nina Ruge, Ilja Richter, Andreas Nachama, Sharon Brauner, Robert Schindel und andere berichten von der Herausforderung, mit dem Ungeheuerlichen leben zu müssen. Obwohl sie ihn nicht selbst erlebt haben, blieb der Holocaust ein wesentliches Element in ihrer Biografie. In diesem Buch erzählen sie davon – offen und sehr berührend.

(Quelle: https://www.randomhouse.de/Andrea-von-Treuenfeld:-Erben-des-Holocausts/Zum-Buch/aid74121_14088.rhd)

Im Gütersloher Verlagshaus erschienen bereits ihre beiden Bücher
„In Deutschland eine Jüdin, eine Jeckete in Israel“ und
„Zurück in das Land, das uns töten wollte“.

Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Magdeburg
der DIG e. V.

Deutschlandfunk Lesart

Programmflyer Tage der jüdischen Kultur und Geschichte Magdeburg 2017 //5778

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