Lesung / Gespräch: „Untergetaucht – Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940-1945“

25. Oktober 2017, 19.30 Uhr

Lesung und Gespräch mit Hermann Simon, Gründungsdirektor sowie langjähriger
Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Er liest aus dem Buch seiner Mutter, der Altphilologin und
Philosophiehistorikerin Marie Simon:
„Untergetaucht – Eine junge Frau überlebt in Berlin
1940-1945“ – ein „sensationeller“ (Götz Aly), autobiografischer
Bericht ihres Überlebens.

Inhalt:

Berlin 1942: Die Verhaftung durch die Gestapo steht unmittelbar bevor. Die junge Marie Jalowicz will leben und taucht unter.

Über 50 Jahre danach erzählt Marie Jalowicz Simon erstmals ihre ganze Geschichte. 77 Tonbänder entstehen – sie sind die Grundlage dieses einzigartigen Zeitdokuments.
Offen und schonungslos schildert Marie Jalowicz, was es heißt, sich Tag für Tag im nationalsozialistischen Berlin durchzuschlagen: Sie braucht falsche Papiere, sichere Verstecke und sie braucht Menschen, die ihr helfen. Vergeblich versucht sie, durch eine Scheinheirat mit einem Chinesen zu entkommen oder über Bulgarien nach Palästina zu fliehen. Sie findet Unterschlupf im Artistenmilieu und lebt mit einem holländischen Fremdarbeiter zusammen. Immer wieder retten sie ihr ungewöhnlicher Mut und ihre Schlagfertigkeit – der authentische Bericht einer außergewöhnlichen jungen Frau, deren unbedingter Lebenswille sich durch nichts brechen ließ.
(Quelle:http://www.fischerverlage.de/buch/untergetaucht/9783104028972)

Zum Buch: Götz Aly in DIE ZEIT

Programmflyer Tage der jüdischen Kultur und Geschichte Magdeburg 2017 //5778

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