Film im Forum: Jalda und Anna – Erste Generation danach

Montag, 7. Oktober 19:30 Uhr

Tage der jüdischen Kultur

„Es darf Spass machen, jüdisch zu sein“, sagt Jalda zu Beginn des Films. Und fügt hinzu: „Das ist jetzt sehr verkürzt formuliert. Der Weg der dazwischen liegt, war heftig.“

Die Künstlerinnen Jalda Rebling und Anna Adam leben zusammen in Berlin-Prenzlauer Berg. Sie sind Jüdinnen. Und sie sind die „erste Generation danach“, Töchter von Müttern, die Auschwitz überlebten. Dies hat ihre Leben und ihr Gefühl zum Jüdischsein zutiefst geprägt. „Für uns ist Gedenken DNA“, so fasst Jalda lakonisch das Erbe unausgesprochener und zugleich allgegenwärtiger Familienerinnerungen zusammen.

Katinka Zeuner und Ben Laser zeigen in ihrem Film, wo die beiden Frauen heute stehen und erzählen wie sie sich – quer zu den Konventionen der jüdischen Community und auch zu den herrschenden Vorstellungen der nicht-jüdischen deutschen Gesellschaft – auf eigenwillige und hartnäckige Weise eine eigene jüdische Lebensweise geschaffen haben.

Zwei Jahre lang haben die Filmemacher Jalda und Anna durch ihren Alltag zwischen Berlin, der deutschen Provinz und bis nach Israel begleitet.

Regie und Kamera: Katinka Zeuner
Co-Regie: Ben Laser
Montage: Anna Theil
D 2012, 75 min

Ausgezeichnet mit dem William Dieterle Filmpreis

Öffnungszeiten


16.12.2020–10.01.2021 geschlossen!

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