„Die soziale Kunst ist nicht mehr und ist noch nicht.“ (Liszt)

23. November 2011, 19.30 Uhr

Live Feature

anlässlich des 200. Geburtstages Franz Liszts und des 20. Jahrestages der Wiederbegründung des Tonkünstlerverbandes Sachsen-Anhalts

von Norbert Pohlmann
mit Warnfried Altmann, Tobias Hübsch, Hermann Naehring, Thomas Zieler u.a.

„Mein Klavier … war ja bis jetzt mein Ich, meine Sprache, mein Leben.“ Es wird es auch bleiben, sein Leben lang. Für den Virtuosen, den Komponisten, den Lehrer. Und dennoch, um im Bild zu bleiben: Franz Liszt ist „mehrsprachig“. Er kennt die Zustände, empfindet und reflektiert die Ungerechtigkeiten, die Widersprüche, die Abgründe, die sich auftun und die Menschen „vom Reich der Gerechtigkeit“ trennen. Er weiß vom Hunger der Künstler und leidet am Elend der Lyoner Seidenweber. Er komponiert und er schreibt, findet Töne der Anklage und Worte der Solidarität. Und hilft, mit Geld und Kunst.

„Wenden wir unseren Blick den stürmischen Bewegungen der Gesellschaft zu.“

Es gilt sie wieder oder neu zu entdecken, diese Seiten Liszts: den sozial und kulturpolitisch Engagierten, der Einfluss nimmt, Strukturen schafft, die Gewicht erhalten sollten, den unkonventionellen und solidarischen Liszt, der sein Haus öffnet, „zu einem Asyl macht für alle, die da anklopfen“. Und es klopfen viele an, Künstler, deren soziale und wirtschaftliche Stellung alles andere als befriedigend ist. Gleichgesinnte, die gemeinsam Zukunftsmusik spielen. Denn:

„Die soziale Kunst ist nicht mehr und ist noch nicht.“

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