Ausstellungsturm heißt jetzt offiziell Albinmüller-Turm

20.Jun

“Wenn man über Magdeburgs Ebertbrücke (heute Sternbrücke) kommt, so fällt der Blick auf einen Turm, der auf 45 Meter hohem Sockel ein wirkliches, aus Glassteinen gebautes Haus trägt, das bis zu 60 Meter vom Erdboden in die Luft ragt. Dieses durchsichtige Haus erglüht des Abends und steht wie eine Märchenburg am nächtlichen Himmel. Bekrönt mit dem Stein des Grals, wirft es blitzende Lichtstrahlen über die Stadt.” So beschreibt Albinmüller  seinen Ausstellungsturm, der das  brillante  Ausstellungsareal am Rotehornpark krönte.

Mit einer großartigen Videoprojektion auf die steinerne Haut  des  vor wenigen Jahren sanierten Bauwerks hat das Forum Gestaltung am 17. Juni 2012 die vom Magdeburger Stadtrat beschlossene Umbenennung des Turm in Albinmüller-Turm künstlerisch vollzogen. Der “offizielle Tauf-Akt”  war gleichsam der würdige Abschluss eines an kulturellen Highlights reichen Tages und Abends. Das Theater Magdeburg erwies dem historischen Ort anlässlich des 85. Jahrestages der legendären Deutschen Theater-Ausstellung mit der Aufführung von Carmina Burana seine Referenz. Auch das vom Kulturschutzbund Magdeburg jährlich organisierte Kulturfest “Ekmagadi” wurde heuer an diesen Platz verlegt, so dass mit einem dichten Programm der damaligen Ausstellung gedacht werden konnte. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und der Kulturbeigeordnete Dr. Rüdiger Koch machten angesichts so großartiger Traditionen in ihren Reden gleichsam deutlich, dass sich Magdeburg auch in der Gegenwart und in Zukunft große Ziele setzt: nichts weniger als die Bewerbung der Stadt zur Kulturhauptstadt Europas.

Öffnungszeiten

Ausstellungen: Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr

Für Interessierte und Gruppen sind auch außerhalb dieser Zeiten Besuche vereinbar.

Büro: Montag bis Freitag, 14 bis 18 Uhr

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